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Layouten will gelernt sein!
Damit Ihr Dokument nach erfolgten Ausdruck gut aussieht und es keine »bösen« Überaschungen gibt, haben wir noch einige Hinweise zum Layout zusammengefasst.
Lieber bei uns anrufen und nachfragen, als fehlerhafte Daten liefern. Ein Anruf kann sehr viel Geld und Nerven sparen!
 
Verwendetes Programm
Abzugebende Datei(en)
Bilder/Fotos
Bild-Dateiformate
Farben
Schriften
Allgemeines
Adobe InDesign
CorelDraw
MS-Word
QuarkXpress
Seitenformat
Im Prinzip ist das Format egal, da wir eine Schneidemaschine haben, allerdings ist es günstiger für Sie - und auch üblicher - wenn Sie im Bereich der DIN A - Formate bleiben (A3, A4 oder A5). Die Gesamtseitenzahl muss immer durch 2 teilbar sein, ansonsten haben Sie leere Seiten in Ihrer Drucksache. Sinnvoll ist auch, insbesondere wenn mehrere Personen an dem Projekt arbeiten, die durchgängige Seitennummerierung! Rechte Seiten haben ungerade, linke Seiten gerade Seitenzahlen. Auch Leerseiten sollten mit durchnummeriert werden, damit später z.B. die Anzeigenplatzierung erleichtert wird. DIN-Formate:
DIN A3 = 42x29,7cm, DIN A4 = 29,7x21cm, DIN A5 14,8x21cm
Verwendetes Programm
Die sicherlich besten Ergebnisse erhalten Sie mit einem Profi-Programm wie Adobe InDesign, Illustrator, Macromedia Freehand, CorelDraw oder QuarkXPress, etc.. Das Layout kann jedoch z.B. auch mit MS-Word erstellt werden. Bei der Umschlaggestaltung kommt auch oft ein Bildbearbeitungsprogramm, wie Adobe Photoshop oder Corel Photopaint zum Einsatz. Im Programm sollten dann die Seiten auch bereits in der Größe angelegt werden, in der sie gedruckt werden sollen. Ein Seitenrand von mindestens 5mm sollte eingehalten werden, die unsere Maschinen nicht randlos drucken. 
Abzugebende Datei(en)
In der letzten Zeit hat sich das Adobe Acrobat Dateiformat (PDF-Portables Dokumenten Format) weitestgehend durchgesetzt. Einige Programme können direkt PDF-Dateien erzeugen. Falls Adobe Acrobat vorliegt (Achtung: nicht der kostenlose Adobe Reader, sondern das kostenpflichtige Programm!), kann aus allen Anwendungen über den Druckdialog der "virtuelle Drucker" Acrobat Distiller verwendet werden. Ebenfalls kann bzw. über den Adobe Postscript Druckertreiber eine Postscript Datei erzeugt werden, die dann mit Hilfe des Distillers in eine PDF Datei umgewandelt wird. Zu Ihrer Unterstützung haben wir Distiller-Einstellungsdateien (sogenannte "joboptions" Dateien) im Download-Bereich zum herunterladen bereitgestellt. Es gibt jedoch auch kostenlose Alternativen, wie PDF995 oder FreePDF.
Ein weiterer großer Vorteil vom PDF-Format ist die Größe der erzeugten Dateien, die im Allgemeinen nur ein Bruchteil der gesamten Layoutdaten entspricht. Leider schleichen sich auch in PDF-Dateien Fehler ein. Einige Regeln sollten Sie unbedingt bereits beim Layouten einhalten:Schriften dürfen nicht künstlich fett stellen (in Quark, Word, ...). Bilder dürfen nicht über die Zwischenablage in die Satzdatei geholt werden, sondern immer über importieren. Schatten, Transparenzen und Alpha-Kanäle sind Programm-Effekte, die Schwierigkeiten bereiten können und teilweise nicht korrekt in PDF Dateien dargestellt werden. Wenn möglich sollten Sie auf diese Effekte verzichten.Wenn Sie solche Effekte benutzen möchten, so erstellen Sie die Effekte besser in einem Bildbearbeitungsprogramm, wie z.B. Adobe Photoshop. Sie können das Bild anschließend als TIF oder JPG speichern und in Ihr Layoutprogramm importieren. Nachdem Sie das PDF erstellt haben, kontrollieren Sie bitte im Acrobat, ob auch alle Schriften, die verwendet wurden, eingebettet sind. Unter Datei > Dokumenteigenschaften > Schriften finden Sie die Schriftenliste. 
Bilder/Fotos
Sowohl Fotos, als auch die verwendeten Grafiken sollten für den 4-Farbdruck im CMYK Farbformat vorliegen. Dies bringt immer die besten Ergebnisse. Beim Schwarz/Weiß Druck sollten die Bilder als Graustufenbild abgespeichert werden.
Die wichtigste Einstellung, die beim Scannen getroffen werden muss, ist die Auflösung des Scans. Eine falsche Einstellung wirkt sich auf die Bildqualität oder die Dateigröße negativ aus. Bevor Sie die Einstellung wählen, sollten Sie die Größe (in mm oder cm) wissen, in der das Foto verwendet werden soll. Eine Auflösung von 200-300 dpi ist daher völlig ausreichend. Soll das Bild z.B. in der Größe von 10 x 15cm gedruckt werden und das Original liegt auch in 10 x 15cm vor kann einfach 1:1 gescannt werden (d.h. 100%). Liegt das Original kleiner vor, sollte bereits beim Scannen das Bild entsprechend vergrößert werden. Zwei generelle Regeln gelten hier: 1. Was nicht in an Informationen da ist, kann auch nicht nachträglich hinzugefügt werden. 2. "Viel hilft viel" gilt beim Scannen nicht. Zu 1. bedeutet dies, dass das Bild zwar im Bildbearbeitungsprogramm "größer gerechnet" werden kann, aber die Informationen nicht da sind un daher vom Programm berechnet werden. Die Bilder werden unscharf und/oder pixelig. Zu 2. ist zu sagen, dass durch einscannen mit sehr hohen Auflösungen die Dateien riesig groß werden, ohne das Druckergebnis zu verbessern.
Als Tip: Bilder aus dem Internet sind nur in 72dpi Auflösung und für den Druck nicht oder nur sehr stark verkleinert, zu gebrauchen. 
Bild-Dateiformate
TIF ist ein flexibles Pixelorientiertes-Format, das von praktisch jedem Bildbearbeitungs- und Layoutprogramm unterstützt wird. Das TIF-Format unterstützt CMYK-, RGB- und Graustufen-Dateien. Außerdem unterstützt TIF die verlustfreie LZW-Komprimierung. Durch diese Komprimierung wird die Dateigröße verlustfrei reduziert.
Das JPG-Format wurde sehr schnell zu einem der bevorzugten Bilddateiformate für das Internet. Auf Grund der sehr starken Komprimierungsmöglichkeiten und gleichzeitig akzeptabler Bildqualität wird das JPG auch bei der Archivierung von Bildern in Digitalkameras genutzt. Wenn Sie ein Foto als JPG speichern achten Sie bitte auf die Komprimierung. Je höher die Komprimierung, desto niedriger wird die Bildqualität. Diese Komprimierung ist nicht (!) verlustfrei, d.h. wenn Sie eine JPG Datei mehrmals öffnen und speichern lässt die Qualität mehr und mehr nach! 
Farben
Unsere Maschinen drucken entweder Schwarz/Weiß oder 4-farbig (CMYK). C=Cyan, M=Magenta, Y=Yellow/Gelb, K=Key/Black/Schwarz ist das Farbsystem, das typischerweise zum Drucken verwendet wird. CM und Y sind die Primärfarben der subtraktiven Farbmischung. K/Schwarz dient dabei zur Kontraststeigerung. Bereits beim Anlegen der Datei sollte dies, sofern im Programm vorgesehen, entsprechend eingestellt werden. 
Schriften
In den PDF-Dateien sind, vorausgesetzt es wurden die richtigen Einstellungen verwendet, alle verwendeten Schriften eingebettet. Dies ist bei allen anderen Dateiformaten nicht oder nur sehr unzureichend der Fall. Wenn Sie Ihre original Layoutdaten liefern, müssen Sie unbedingt die Schriften mitliefern! 
Allgemeines
Werden nicht alle Seiten in einer Datei geliefert, benennen Sie die Dateien möglichst mit fortlaufenden Nummern, damit die Reihenfolge eindeutig ist. 

Adobe InDesign
Dieses Top-Layoutprogramm wurde vor einigen Jahren von Adobe u.a. für Designer entwickelt, die bereits mit anderen Adobe Produkten wie Photoshop oder Illustrator arbeiteten. Die Bedienung ist sehr an diese Programme angelehnt, so dass das erlernen sehr schnell geht. Auch hier gilt der Hinweis an Profis bitte ein PDF zu liefern. InDesign ist in der Lage direkt PDF-Dateien zu erzeugen. 
CorelDraw
Ein sehr verbreitetes Programm mit vielen Möglichkeiten der Gestaltung ist auch Corel Draw in den verschiedensten Versionen. Corel Draw ist leider nicht so gut für Publikationen mit vielen Fotos und Seiten geeignet, da beim Abspeichern der Datei enorme Datenmengen entstehen. Für Umschlaggesteltung oder einzelne Grafiken, die später in das Dokument eingefügt werden eignet sich das Programm jedoch hervorragend. Wichtig ist: Die Schriften müssen unbedingt mitgeliefert werden, bzw. kleine Textmengen können in Kurven umgewandelt werden. Bilder dürfen in CorelDraw nie über die Zwischenablage eingefügt werden, sondern über Datei > Importieren. Farbbilder müssen im CMYK-Modus sein. S/W Bilder im Graustufenmodus. 
MS-Word
Die meisten haben wahrscheinlich Microsoft Word in diversen Versionen zur Verfügung. Für einfache Layouts kann man Word auch benutzen, jedoch ist Word eine Textverarbeitung und kein DTP-Programm. Bei Layouts mit vielen Fotos und Collagen sollte man unbedingt auf ein DTP-Programm wechseln. Word kann zwar einfache Seiten darstellen und in RGB ausdrucken, aber leider nicht im CYMK-Modus. Außerdem hat Word das Problem das ein Dokument auf jedem PC anders aussieht. Man kann es praktisch nicht vermeiden, dass aus 100 Seiten plötzlich auf einem anderen Rechner 105 Seiten werden, da das Dokument neu umbrochen wird. Mit manuellem Seitenwechsel kann man das Problem zwar in Grenzen halten aber es ist doch ganz schön aufwendig. Wichtig ist: Schriftarten, die wir nicht auf unserem System haben, werden ohne Meldung durch Andere geändert. Deshalb alle verwendeten Schriften mitliefern. Bilder nicht über die Zwischenablage einfügen, sondern über Einfügen > Grafik > Aus Datei. S/W Bilder bitte im Graustufenmodus. 
QuarkXpress
Neben InDesign ein Klassiker unter den DTP-Programmen, allerdings in der Anwendung sehr komplex und gewöhnungsbedürftig. Für den Privatnutzer ist das Programm sicherlich viel zu teuer. Profis liefern bitte ein PDF. 
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